Das Ergebnis: Frauen im erwerbsfähigen Alter nutzen KI-Anwendungen seltener und weniger intensiv als Männer – und dieser Unterschied ist ausgerechnet bei der jüngeren Generation besonders ausgeprägt. Die Studie zeigt, welche Faktoren dabei den Ausschlag geben: Bildungsstand, Einkommen und betriebliche Rahmenbedingungen entscheiden maßgeblich darüber, wer den Anschluss hält und wer zurückbleibt. Besonders wirksam, um diese Nutzungslücke zu schließen, sind arbeitgeberfinanzierte Weiterbildungsangebote und eine gelebte digitale Innovationskultur in Unternehmen. Auf dieser Grundlage formuliert die Studie konkrete Handlungsempfehlungen für Politik und Wirtschaft, um eine gerechte technologische Transformation ohne strukturelle Benachteiligungen zu gestalten.
Die Studie ist ein Kooperationsprojekt der Initiative D21 und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die Ergebnisse basieren auf einer Sonderauswertung der Studie D21-Digital-Index 2024/25. |